Befragung enthüllt weitreichende Auswirkungen auf Beruf und Beziehungen
Epilepsie in Deutschland
München, 06.02.2026
Epilepsie kann nicht nur medizinische, sondern auch erhebliche berufliche und private Herausforderungen mit sich bringen, die oft durch gesellschaftliche Stigmatisierung verstärkt werden. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung, durchgeführt von Civey im Auftrag von Angelini Pharma, die die tiefgreifenden sozialen Auswirkungen von Epilepsie in Deutschland beleuchtet. Angelini Pharma setzt sich für eine Enttabuisierung und mehr Akzeptanz von Menschen mit Epilepsie ein.
Die Befragung entlarvt Epilepsie als tief stigmatisierte und oft missverstandene Erkrankung:
- Knapp die Hälfte der Erwerbstätigen (46,6 %) geht davon aus, dass eine Epilepsie-Erkrankung die berufliche Tätigkeit der Betroffenen stark beeinträchtigt.
- Im privaten Bereich zeigt sich eine ähnliche Unsicherheit: Jeder vierte Single (25,9 %) gibt an, dass eine Epilepsie-Erkrankung die Entscheidung für eine Liebesbeziehung beeinflussen würde. Frauen sind hier tendenziell sensibler: 30,1 % der Single-Frauen würden sich beeinflusst fühlen, verglichen mit 21,2 % der Single-Männer.
- Nur knapp die Hälfte der Deutschen (45,2 %) weiß, dass Epilepsie oft mit psychischen Belastungen einhergeht.
„Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Epilepsie weit über die medizinische Diagnose hinausgeht. Sie ist eine Erkrankung, die das soziale Leben, die beruflichen Chancen und sogar die sozialen Beziehungen der Betroffenen maßgeblich beeinflussen kann“, kommentiert Johannes Inama, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland. „Vorurteile und mangelnde Aufklärung führen zu einer Stigmatisierung, die für Menschen mit Epilepsie ebenso belastend ist, wie die Erkrankung selbst und ihre Teilhabe an der Gesellschaft erschwert.“
Hier gibt es einen dringenden Handlungsbedarf, um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Epilepsie zu verändern. Es gilt, Fehlzuschreibungen aktiv aufzuklären und die Erkrankung zu entstigmatisieren. So sagt beispielsweise ein Viertel (23,6 %) der Personen, die sich privat häufig mit dem Thema Epilepsie beschäftigen, sie seien mit dem Vorurteil, Epilepsie mache ein „normales“ Leben unmöglich, bereits in Kontakt gekommen. Bei dem Mythos, dass bei einem Anfall Gehirnzellen absterben, sagt das sogar jede Dritte (37,9 %) dieser Personen.
„Wir müssen eine offene und informierte Gesellschaft schaffen, in der Menschen mit Epilepsie nicht benachteiligt oder ausgegrenzt werden“, so Johannes Inama. „Dazu gehört, über die Realitäten des Lebens mit Epilepsie aufzuklären, die Vielfalt der Verläufe zu zeigen und zu betonen, dass viele Betroffene ein erfülltes Berufs- und Privatleben führen können. Angelini Pharma engagiert sich dafür, diese Botschaft zu verbreiten und Vorurteile abzubauen.“
Über die Befragung
Civey hat für Angelini Pharma vom 25.9 bis 2.11.2025 online 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren, 2.000 Personen, die eine an Epilepsie erkrankte Person kennen, 2.500 Erwerbstätige, 2.000 Personen, die nicht in einer festen Partnerschaft sind und 1.500 Personen, die sich privat häufig mit dem Thema Epilepsie beschäftigen befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,6 bis 4,7 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier.