Angelini Pharma fordert umfassendere Aufklärung über Therapieoptionen

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  • Published: 23 Mrz 2026

Behandlungsmöglichkeiten für Epilepsie weitgehend unbekannt

München, 23. März 2026

Eine aktuelle Befragung von Civey im Auftrag von Angelini Pharma zeigt, dass das Wissen über Behandlungsmöglichkeiten bei Epilepsie in der deutschen Bevölkerung stark begrenzt ist. Während die medikamentöse Therapie noch am ehesten bekannt ist, sind modernere oder ergänzende Ansätze nur einem kleinen Teil der Menschen geläufig. Angelini Pharma sieht hier einen dringenden Bedarf an umfassender Aufklärung, um Betroffenen die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.

Die Ergebnisse der Befragung belegen, dass fast 40 % der Deutschen (39,6 %) angeben, keine Behandlungsmethoden für Epilepsie zu kennen. Selbst unter denjenigen, die sich zutrauen, Epilepsie zu erklären, liegt dieser Wert noch bei 25,4 %.

Die bekanntesten Therapieansätze sind:

  • Medikamentöse Behandlung (Antiepileptika): Bekannt bei 55,3 % der Gesamtbevölkerung (bei 69,7 % der „Epilepsie-Kundigen“; „Epilepsie-Kundige“ sind Personen, die von sich selbst sagen, dass sie erklären könnten, was Epilepsie ist.
  • Stimulationsverfahren (z. B. Neuromodulation): Bekannt bei 21,8 % der Gesamtbevölkerung (bei 28,0 % der „Epilepsie-Kundigen“).
  • Lebensstilmanagement: Bekannt bei 14,1 % der Gesamtbevölkerung (bei 19,1 % der „Epilepsie-Kundigen“).
  • Chirurgische Eingriffe: Bekannt bei 12,9 % der Gesamtbevölkerung (bei 17,2 % der „Epilepsie-Kundigen“).

Andere wichtige Optionen wie Psychotherapie (8,7 %), Rehabilitation (6,6 %) oder diätische Therapien (3,7 %) sind nur einem einstelligen Prozentsatz der Bevölkerung bekannt.

„Es ist alarmierend, wie wenig über die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten von Epilepsie bekannt ist“, so Johannes Inama, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland. „Epilepsie ist eine komplexe Erkrankung, die oft einen multimodalen Therapieansatz erfordert. Wenn die Öffentlichkeit – und damit auch potenzielle Betroffene und deren Angehörige – diese Optionen nicht kennt, kann dies die Suche nach der optimalen Behandlung erschweren und die Lebensqualität unnötig mindern.“

Die Fortschritte in der Epilepsiebehandlung waren in den letzten Jahren erheblich und es gibt heute eine Reihe von medikamentösen und nicht-medikamentösen Ansätzen, die individuell auf die Bedürfnisse der Patient:innen zugeschnitten werden können. Eine umfassende Aufklärung über diese Möglichkeiten ist entscheidend, um Betroffenen Hoffnung zu geben und ihnen den Zugang zu einer besseren Versorgung zu ebnen.

„Wir müssen nicht nur über die Symptome und die Erste Hilfe bei Anfällen aufklären, sondern auch über die Wege zur effektiven Behandlung der Krankheit“, fährt Johannes Inama, fort. „Angelini Pharma engagiert sich dafür, das Bewusstsein für alle relevanten Therapieoptionen zu schärfen und so dazu beizutragen, dass Menschen mit Epilepsie informierte Entscheidungen treffen und ein möglichst anfallsfreies und selbstbestimmtes Leben führen können.“

Über die Befragung

Civey hat für Angelini Pharma vom 25.9 bis 2.11.2025 online 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren, 2.000 Personen, die eine an Epilepsie erkrankte Person kennen, 2.500 Erwerbstätige, 2.000 Personen, die nicht in einer festen Partnerschaft sind und 1.500 Personen, die sich privat häufig mit dem Thema Epilepsie beschäftigen befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,6 bis 4,7 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier.